Was die App kann
Kinkventory ist für Sammlungen gebaut, die über eine Liste hinausgewachsen sind: viele Stücke, viele Eigenschaften, mehrere Kisten, und regelmäßig die Frage, was für einen bestimmten Termin mitmuss.
Erfassen und erkennen
Ein Stück entsteht mit dem ersten Foto — sofort, ohne Formular. Wenn du die Bilderkennung eingeschaltet hast, kommen Kategorie, Marke, Material, Farbe und Größe als Vorschlag zurück, jeweils mit der Angabe, woher der Wert stammt: gesehen, erschlossen oder von dir bestätigt.
Bestätigte Angaben werden nie überschrieben — weder von einer späteren Analyse noch von einer Ableitung. Was du einmal geprüft hast, bleibt stehen.
Fragen statt leerer Felder
Was nach der Aufnahme fehlt, kommt als kurze Frage: eine nach der anderen, mit Fortschritt und Vollständigkeitsring. Die App fragt nur, was zur Sache gehört — „Zulässige Last" erst, wenn das Stück belastbar ist, „Schlüsselsatz" erst, wenn es abschließbar ist.
Das ist der Unterschied zwischen einem Inventar, das man anlegt, und einem, das man auch fertig bekommt.
Outfits zusammenstellen und festhalten
Ein Outfit ist erst eine Idee: Stücke nach Körperzonen zusammenstellen, übereinander schichten — mehrere Teile an derselben Stelle sind der Normalfall, nicht der Fehler —, Plätze leer lassen für das, was noch fehlt. Was leer bleibt, ist die Liste dessen, was du dafür noch brauchst.
Und danach ist es ein Beleg: Fotos vom getragenen Outfit halten fest, wie es tatsächlich aussah. Sie stehen hochkant, wie sie aufgenommen wurden, statt in ein quadratisches Raster gezwängt zu werden.
Die App sagt nur dann etwas, wenn es wirklich nicht aufgeht: dasselbe Stück zweimal eingeplant, ein Ganzkörperanzug plus ein Pflichtteil darunter, etwas Verliehenes oder Defektes, ein Stück, das am selben Tag schon woanders eingeplant ist, oder Restraints ohne den passenden Schlüssel. Ein Hinweis, keine Sperre — gespeichert wird immer, was du zusammengestellt hast.
Termine und Packlisten
Aus Outfit und Termin entsteht eine Packliste — mit dem, was man regelmäßig vergisst: Reißverschlusswachs, Manschettenpuder, Ersatzstrümpfe, Schnürband. Abgehakt wird beim Packen, und was fehlt, bleibt sichtbar.
Termine kommen von Hand, aus einer .ics-Datei, von einer
Kalenderadresse oder aus dem iPhone-Kalender. Der Zugriff auf den
Systemkalender ist ab Werk aus und einzeln schaltbar.
Lagerorte mit NFC
Kisten, Fächer, Schränke als Baum — und ein NFC-Tag an der Kiste. Tag antippen, Inhalt sehen. Umräumen heißt, ein Stück an einen anderen Ort zu hängen, nicht eine Liste neu zu schreiben.
Belege, Werte, Pflege
Häng einen Kaufbeleg an ein Stück, und die App liest Händler, Datum, Belegnummer und Preis heraus — personenbezogene Angaben darin werden vorher auf dem Gerät geschwärzt. Daraus entstehen Anschaffungswert, Statistik über die Sammlung und ein Pflegeprotokoll, das festhält, wann was zuletzt gewaschen, geölt oder poliert wurde.
Sicherung, iCloud, Diskretion
- Verschlüsselter Export der gesamten Sammlung samt Fotos in eine Datei, geschützt mit deinem Passwort. Der direkte Weg auf ein neues iPhone.
- Optionaler iCloud-Abgleich über deine eigene iCloud, ab Werk aus. Die Daten liegen dann in deinem Apple-Konto, nicht bei uns.
- App-Sperre mit Face ID oder Gerätecode samt Karenzzeit, dazu kein Vorschaubild im App-Umschalter.
- Unauffälliges Symbol: Ein fremder Blick auf den Startbildschirm sieht eine Kiste, keine Ansage.
- Deutsch, Englisch, Französisch — vollständig, samt Kategoriebaum.
Was die App nicht tut
Kein Feed, keine Profile, kein Kontakt zwischen Nutzern. Keine Werbung, kein Tracking über Apps oder Webseiten hinweg. Kein Konto mit Namen oder E-Mail-Adresse. Und kein Abo: Bezahlt wird nur die Bilderkennung, mit Guthaben, das nicht verfällt.
Ohne eingeschaltete Bilderkennung ist die App vollständig nutzbar — dann trägst du Kategorie und Eigenschaften selbst ein. Was das Gerät verlässt und was nicht, steht in der Datenschutzerklärung.